Microsoft Dynamics CRM 4.0 | „Service Checkpoint“ mit Sharepoint (MOSS) Teil 2/6

Beitrag zuvor: Teil 1/6

ich weiß, ich weiß…Ihr wartet alle ungeduldig auf die nächsten Teile. Einige Störungen ließen ein früheres Posting nicht zu. Doch heute, wie bereits angekündigt, möchte ich im 2. Teil auf die geschaffenen Technologien aus den Vorüberlegungen heraus näher eingehen.

Zur geschaffenen Technologie bzw. Infrastruktur:

imageWichtig in den Vorüberlegungen war natürlich die Anzahl der auf die Informationen zugreifenden "Clients" zu berücksichtigen. Da galt es zum Einen die internen User zu betrachten. Diese sollten sowohl das bisherige IntrAnet-Portal (auf Sharepoint-Basis) nutzen, wie auch das CRM-System bedienen können. Es lag daher nahe, das IntrAnet-Portal in die CRM Navigation einzubinden und damit einen Zugriffsclient auf beide Applikationen hin zu bieten. Und da die im CRM erzeugten Dokumente ebenfalls in dem Sharepoint abgelegt werden, um die Volltext-Suchfunktion von Sharepoint nutzen zu können, lag dieser Schritt noch näher. Gleichwohl, sollten auch externe User, die sich auf Partner bzw. Endkunden aufteilen, entsprechend berücksichtigt werden.

Weiterhin spielte eine Rolle, dass für den Zugriff auf die Informationen unterschiedliche Endgeräte genutzt werden können sollten. Um für alle Informationsabrufer die notwendige Performance bieten zu können, galt es eine entsprechende IT-Infrastruktur zu schaffen, die auch den wachsenden Anforderungen gerecht werden würde. Wir betrachteten in unseren Vorüberlegungen daher diese Schaufolie (Quelle: Microsoft), die ein typisches Deployment-Szenario in größeren Umgebungen aufzeigt.

Auffällig hier: Die Abbildung des CRM Servers zum einen als Web-Farm, zum anderen als "Stellvertreter in der Domain B im DMZ Subnetz.

Der neue Microsoft Dynamics CRM 4.0 Server bietet eine rollenbasierte Installation. Damit kann für größere Umgebungenimage zwischen dem Anwendungsserver und dem Plattformserver die Aufgaben der Bereitstellung der kompletten Anwendung aufgeteilt werden und die Performance damit entsprechend skaliert werden. Welche Dienste unter welcher Rolle zur Verfügung gestellt werden, soll Euch ein weiteres Schaubild (Quelle: Microsoft) verdeutlichen. 

In dem Projekt wurde also für die interne Bereitstellung der CRM Anwendung auf einen Anwendungsserver und einen Plattform-Server gesetzt, um die unterschiedlichen Aufgaben auch sinnvoll skaliert zu halten und zum Beispiel die laufenden Plug-Ins (Asynchroner Dienst) oder auch auszuführende Workflows entsprechend performant zu halten.

Entgegen der Zeichnung ist der Sharepoint-Server im Unternehmen ebenfalls als Web-Farm aufgebaut. Zwei Sharepoint-Server arbeiten dabei im LAN. Ein weiterer Sharepoint-Server ist in der DMZ aufgestellt, um das IntrAnet als Extranet auch von Außerhalb erreichbar zu halten und damit Zugriff auf Informationsdienste zu bieten. Diese Infrastruktur konnte 1:1 übernommen werden und musste nach einer Performance-Messung nicht erneuert oder gar erweitert werden.

 

Da ich die Vorträge möglichst kurz und übersichtlich halten möchte, werde ich den Vergleich zwischen den Sharepoint-Technologien WSS (Windows-Sharepoint-Services) und MOSS (Microsoft Office Sharepoint Server) tätigen und auch hier aufzeigen, welche weiteren Voraussetzungen in dem Projekt geschaffen wurden, um die Ad-hoc-Anforderungen abbilden zu können, aber auch genügend "Spielraum" für weitere zukünftige Anforderungen bieten zu können.

 

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