Microsoft Dynamics CRM 4.0 | „Service Checkpoint“ mit Sharepoint (MOSS) Teil 3/6

Beiträge zuvor: Teil 1/6, Teil 2/6

Im dritten Teil nun zum Vergleich von WSS und MOSS: Wer ebenfalls in der Auswahl dieser beiden Produkte ist, der sollte nicht missen, einen Blick auf die Feature-Vergleichsliste zu werfen. Auch die Betrachtung der Demo zu Microsoft Office Sharepoint-Server kann Euch helfen, Eure Anforderungen mit den Möglichkeiten abzugleichen und Euch für ein Produkt zu entscheiden. Und wer darüber hinaus noch einige Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte lesen möchte, der sollte auch die deutsche Sharepoint-Community in seine Lesezeichen- oder Blog-Bibliothek aufgenommen haben.

SharePoint Server-Komponenten (c) MicrosoftDie Auswahl viel in dem aktuellen Projekt auf MOSS. Im Wesentlichen natürlich, weil der MOSS-Server bereits als IntrAnet-Lösung existierte. Aber auch auf Grund der Vergleichstabelle wäre die Auswahl ohne vorheriges Bestehen auf den MOSS Server gefallen. Wer jedoch auf einige Funktionen verzichten kann, dem sei die Nutzung der WSS empfohlen. Auch hiermit lassen sich bereits einige schöne Szenarien in der Integration von Sharepoint-Technologie und Microsoft Dynamics CRM 4.0 realisieren.

Wie jedoch sollten die einzelnen Informationen eines "Service Checkpoints" dargestellt werden?
Wieder half die Betrachtung des für Microsoft Dynamics CRM 3.0 vorgestellten Listen-Webparts in der 3.0 Demo VPC-Maschine. Hieraus leiteten sich im Projekt weitere Anforderungen ab, die das neu zu schaffende Portal bieten sollte.

Es sollte ja, wie bereits erwähnt nicht nur "ein Einblick auf Informationen", sondern vielmehr auch ein Interaktionspunkt mit der CRM Anwendung an sich sein. Anfragen sollten eingesehen werden können, Zusatznotizen jedoch jederzeit hinzugefügt werden können. Diese wiederum sollten natürlich ebenso als Zusatznotizen in der CRM-Anwendung an sich einzusehen sein, damit der Service-Innendienst ebenso über diese wichtigen Informationen verfügt, wie auch der Außendienst.

Ich möchte aber auch noch auf einen weiteren neuen Punkt an dieser Stelle zu sprechen kommen. Wie bekannt ist, lässt das Listenwebpart für Microsoft Dynamics CRM 4.0 noch etwas auf sich warten. Daher lohnt der Blick auf den Microsoft Office Performance Point Server 2007. Wenn Ihr diesen noch gar nicht live gesehen habt, dann solltet Ihr Euch die Microsoft Dynamics CRM 4.0 Demo VPC ansehen. Dort ist das Produkt installiert und interagiert mit der CRM-Anwendung.image

Hier für Euch einmal ein Screenshot aus dem MOPPS Dashboar Designer der Demo VPC. Wie Ihr dem Bild entnehmen könnt, lassen sich Datencontainer schaffen und auf verschiedene Art und Weise in kleinen Berichten auswerten. Diese Berichte wiederum werden als einzelne Ansichten (Views) auf einer Sharepoint-Seite zur Verfügung gestellt und gestatten somit – wie im Beispiel auf der Demo VPC das Sales-Dashboard – verschiedenste Einsichten auf die im System hinterlegten Informationen.

Wer also zunächst reine "Monitoring-Informationen" erstellen möchte, der sollte sich etwas intensiver mit dem MOPPS beschäftigen und für sich selbst entscheiden, ob diese Funktionen auf Basis einer Sharepoint-Seite selbst programmiert werden sollten, oder ob man die Assistenten des MOPPS nutzt, um sich derartige "Portale" selbst zu erstellen.

Auch im aktuellen Projekt überlegt der Kunde, dieses Zusatzprodukt einzuführen, um die Funktionen auch für andere "Datentöpfe" nutzen zu können und damit noch weitere Dashboards individuell erstellen zu können.

Doch zurück zur Integration der Applikationen…

image Die Sharepoint-Zentral-Administration wurde in die Navigation der CRM Anwendung eingebaut, damit der Administrator auch aus der CRM Anwendung heraus auf die Administration von Sharepoint Zugriff hat. Wie einfach eine solche Integration ist, seht Ihr am linken Beispiel, wo ich auf Basis der 4.0 Demo VPC Maschine die MOSS Administration in die Navigationsstruktur des CRM integriert habe.

Zu beachten gilt es hier, dass die Kennwörter des CRM Administrators und des Sharepoint-Administrators für Single-Sign-On Prozesse natürlich synchronisiert sein sollten.

Da sind wir übrigens auch schon bei dem Thema des 4. Teils angekommen. Im 4. Teil möchte ich darauf eingehen, welche Überlegungen getroffen werden mussten, um sowohl in der CRM Anwendung, wie auch in der Sharepoint-Anwendung ein Rechtesystem zu hinterlegen, welches den Anforderungen des Projektes gerecht wurde. Seid gespannt…

 

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