Microsoft Dynamics CRM 4.0 | „Service Checkpoint“ mit Sharepoint (MOSS) Teil 5/6

Beiträge zuvor: Teil 1/6, Teil 2/6, Teil 3/6, Teil 4/6

Im abschließenden 5. Teil – wie bereits versprochen – möchte ich nun darauf eingehen, wie sich die einzelnen Bestandteile zusammenfügen.

Doch zunächst zu den einzelnen Quellen, in denen Ihr mehr Informationen zu den angesprochenen Themen und Code-Beispiele findet. Denn sicherlich möchte der ein oder andere von Euch, inspiriert von meinen Beiträgen, ebenfalls ein derartiges Projekt realisieren:

Zu Microsoft Office Sharepoint Server:

http://sharepointcommunity.de/KnowHow/tabid/108/Default.aspx — die für dieses Projekt zumeist genutzte HomePage

5 Screencasts zur Form-basierten Authentifizierung in SharePoint 2007

Und nicht nicht vergessen möchte ich die zahlreichen Tipps, die sich in den Sharepoint-Kaffeetassen bzw. den Sharepoint-Podcasts von Michael Greth fanden und sicherlich auch zukünftig finden. Michael, an dieser Stelle noch einmal mein Dank für die Inspiration, die ich aus Deinen Beiträgen schöpfen konnte.

Und für Microsoft Dynamics CRM 4.0:

http://crm.dynamics.com/crm_training_and_support/microsoft_crm_documentation/index.html — Microsoft Dynamics CRM 4.0 Using

Microsoft Dynamics CRM 4.0 Implementierungshandbuch — deutsches Implementierungshandbuch zu Microsoft Dynamics CRM 4.0

diverse Blog-Beiträge — eine Liste der Blogs aus denen ich Wissen schöpfe

 

Die Anwendung

imageAuf der CRM Seite sieht die Anfrage, die zur Bearbeitung im HelpDesk angelegt wurde aus, wie jede andere Anfrage. Sie unterscheidet sich lediglich durch eine Spezifikation "HelpDesk", die als Picklist-Wert im Anfrageursprung hinterlegt wurde. image Um jedoch den Anwendern die Historie umgehend "sichtbar" zu machen, wurde die IFRAME-Technologie genutzt, um die Historie unmittelbar auf der Hauptregisterkarte "Allgemeines" sichtbar zu machen, aber auch, um von hier aus direkt weitere Aktivitäten neu erzeugen zu können, sofern gesehen wird, dass z.B. von einem Partner eine weitere Aktivität hinzugefügt wurde, die wiederum von der Muttergesellschaft eine Tätigkeit erfordert.

Wie Ihr sehen könnt, lassen sich intern alle Standard-Funktionen nutzen und dem User gegenüber zeigt sich das System nicht anders, als eine Standard CRM Installation, in der Anfragen bearbeitet werden. Dies war sehr wichtig, um das Look&Feel nicht zu stark zu beeinflussen und den Anwendern das gewohnte "Bild" zu zeigen.

image Einen kleinen Unterschied hingegen gibt es: In der Rubrik "Run Workflow" bzw. "Workflow ausführen", finden sich mehrere Optionen. Zum Einen bieten sich die Workflows in den jeweiligen Anwender-Sprachen. Zum Anderen gibt es neben Workflows, die rein innerhalb von Microsoft Dynamics CRM 4.0 "arbeiten" auch Workflows, die Applikationsübergreifend "arbeiten". So stellt der hier zu sehende Workflow "Publish within Sharepoint" die Anfrage z.B. in das HelpDesk Portal, weist im Hintergrund den zu Anfrage zugehörigem Kunden bzw. deren Ansprechpartner die erforderlichen Zugriffsrechte zu. Gleichzeitig sorgt der Workflow aber auch dafür, dass ein der Anfrage zugewiesener Partner (Ihr erinnert Euch: In CRM 4.0 haben wir nunmehr die Möglichkeit einer Systementität weitere Systementitäten per Lookup hinzuzufügen. Folglich ist neben der Auswahl "Customer" auch eine Auswahl "Partner" möglich.) über die notwendigen Bearbeitungs- bzw. Sichtrechte verfügt.

Und unter dem Register "Notizen und Artikel" (Notes and Article) befinden sich nicht nur Notizen, die aus der CRM Applikation heraus erzeugt wurden, sondern eben auch solche Notizen, die vom Endkunden oder auch vom Partner aus per Sharepoint hochgeladen wurden. image Hierzu wurde ein "kleiner Trick" angewandt. Um die Notizen in das CRM hochzustufen, wurde ein spezieller Sharepoint-Administrator angelegt, der über die notwendigen Rechte innerhalb des CRM Systems verfügt, Notizen zu ändern bzw. Anlagen zu Notizen hochzuladen. Unter diesem User legt ein Script die in der Webapplikation entgegengenommenen Notizen bzw. Anlagen innerhalb der CRM Anwendung an, so dass die CRM User wie gewohnt auf die Notizen bzw. Anlagen zugreifen können. Auch hier zählte: So wenig Look&Feel-Änderung wie nötig.

Die WebAnwendung auf Sharepoint-Seite wurde ebenfalls im Look&Feel von Microsoft Dynamics CRM 4.0 gehalten (also Icons und Grid-Darstellung aus der CRM Anwendung heraus übernommen. Lediglich die komplette Seitendarstellung richtete sich nach der Company CI und wurde damit dem Stil der Firma angepasst.

Die erforderlichen Benutzerdefinierten Felder wurden innerhalb der MOSS 2007 Applikation erstellt und angepasst. Ihr findet eine sehr gut erstellte Dokumentation hierzu in diesem U2U Artikel von Karine Bosch bzw. Patrick Tisseghem. Einfacher hätte ich es nicht beschreiben können und daher (er)spare ich mir an dieser Stelle auch die gesonderte Erklärung meinerseits, wie man Benutzerdefinierte Felder innerhalb von MOSS erzeugt.

@Karin und Patrick: Thanks for this awesome article.

Viel Spass bei der Erstellung EURER eignen Web-Anwendung. Selbstverständlich können sich diejenigen von Euch, die ein solches Projekt ebenfalls in Angriff nehmen wollen, jedoch von einer eigenen Entwicklung absehen möchten, mit mir in Verbindung setzen. Meine Kontaktdaten findet Ihr auf der rechten Seite.

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Im 6. Teil beschreibe ich Möglichkeiten, die sich aus der Praxis heraus aufgetan haben, das Projekt auf einfache Weise zu erweitern, und damit noch mehr Flexibilität in die Anwendung bzw. die Integration von MOSS und Dynamics CRM 4.0 zu bringen.

 

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